on the occasion of the exhibition Augenlicke – von Leben und Sterben
supported by Ev. Kirchenkreis Berlin Stadtmitte

with Miriam Bondy, Rosmarie Jäger, Beatrice Oettinger, Sophia Waldvogel
in cooperation with exploratoirum berlin https://exploratorium-berlin.de


photo © Benjamin Schöler

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Bild 1 von 16

photo © Benjamin Schöler (1-4), © Susanna Samraj (Susi ) (5-10), © Rike (Ulli) Flämig (11-16)

 

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video © Susanna Samrai (Susi)

Klangperformance „Nichts & Alles“

Die Klangperformance „Nichts & Alles“ eröffnet einen weiteren Zugang zu den Themen der Ausstellung „Augenblicke – von Leben und Sterben“. Wo Worte an ihre Grenzen gelangen und Bilder das Unsagbare nur erahnen lassen, beginnt der Raum des Klangs.

In frei improvisierter Musik entstehen Augenblicke, die nicht festgehalten werden können. Klänge erscheinen, verändern sich und vergehen wieder – so wie Erfahrungen, Erinnerungen und das Leben selbst. Zwischen Stille und Resonanz, Nähe und Ferne, Verdichtung und Auflösung entfaltet sich ein musikalischer Dialog mit dem, was die Ausstellung berührt: Abschied, Wandel, Gegenwärtigkeit und die Frage nach dem, was bleibt.

„Nichts & Alles“ versteht sich nicht als Vertonung der Texte oder Fotografien, sondern als eigenständige künstlerische Annäherung an den Schwellenraum zwischen Leben und Sterben. Die Musik lädt dazu ein, sich diesem Raum hörend zu nähern, sich berühren zu lassen und vielleicht für einen Moment das Geheimnis wahrzunehmen, das jenseits von Sprache und Bild verborgen liegt.

Sound Performance “Nothing & Everything”

The sound performance Nothing & Everything opens up another approach to the themes explored in the exhibition Moments – Of Living and Dying. Where words reach their limits and images can only hint at the unspeakable, the realm of sound begins.

Through freely improvised music, moments emerge that cannot be captured or preserved. Sounds appear, transform, and fade away again—just as experiences, memories, and life itself. Between silence and resonance, proximity and distance, concentration and dissolution, a musical dialogue unfolds with the themes the exhibition touches upon: farewell, transformation, presence, and the question of what remains.

Nothing & Everything is not intended as a musical interpretation of the texts or photographs, but rather as an independent artistic exploration of the threshold between life and death. The music invites listeners to approach this space through attentive listening, to allow themselves to be moved, and perhaps, for a moment, to sense the mystery that lies hidden beyond language and image.

 

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