on the occasion of Gottesdienst-Labor
with Britta Schönbrunn, Susanna Samraj
Was, wenn die Grenze nicht existiert?
Eine Reise in die Dunkelheit – dorthin, wo sich Körper, Geist und Gegenüber begegnen und das Vertraute ins Unbekannte kippt.
Vielleicht ist da nichts. Vielleicht ein Echo. Vielleicht eine Stimme, die sagt: Ich höre dich.
Das Echo in uns. – Alles spricht.
Der Raum. – Die Körper. – Die Bewegung. – Die Worte. – Der Klang. – Ich bin Teil davon.
Gott – dein Geist treibt mich.
Bilder strömen.
Unsichtbar. – Geisterhaft.
Leere.
Meine Gesten werden zu Antennen.
Empfangen. – Übertragen.
Entzündet die Berührung meinen Atem?
Tief am Seelengrund erwacht, was immer schon existiert.
Dort trinken wir uns.
Herr – erbarme dich.
Mein Echo. – In dir.
Dein Herz. – Deine Schmerzen.
Deine Liebe. –Deine Barmherzigkeit.
Tu mit mir, was du willst.
Die Dunkelheit wird größer.
Leere. – Fülle. – Vielleicht muss ich die Dunkelheit lieben.
Mein Leib gehört dir.
Es ist eine Freude, nichts zu haben.
Ich bin ohne Ort. – Auf dich angewiesen.
Meine Bewegung kehrt sich um.
Hin zu dir.– In mir.
Tiefer. – Und tiefer.
Auflösung bringt Neues hervor.
Lass mich dein Echo finden. – Unten am Seelengrund.
Mein Herz: leer und voll zugleich. – Hin zur Fülle.
Wir kommen aus dem Nichts.
Verlieren uns im Nichts.
Und jetzt schwebe ich.
Hörst du mich?
Ich höre dich.
September 19th at 7:00 PM
at Refo-Moabit – Reformationskirche
Beusselstraße 35, 10553